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Unternehmen, die ab dem 1.7.2017 zusätzliche förderungsfähige Arbeitsplätze schaffen, können einen Zuschuss zu den Lohnnebenkosten (Dienstgeberbeiträge) über die Dauer von bis zu drei Jahren in Höhe von 50 % erhalten.

 

Förderungsfähige Arbeitsverhältnisse entstehen ab 1.7.2017 durch Anmeldung des Dienstnehmers/der Dienstnehmerin zur Sozialversicherung,

      - sind vollversicherungspflichtig,

      - bestehen ununterbrochen für zumindest vier Monate,

      - unterliegen der Kommunalsteuerpflicht sowie dem österreichischen Arbeits- und

        Sozialrecht und

      - werden mit förderungsfähigen Personen besetzt.

   

Förderungsfähige Personen

      - waren bisher arbeitslos gemeldet oder

      - sind Jobwechsler oder

      - haben an einer gesetzlich geregelten Ausbildung teilgenommen

  

Um festzustellen, ob es sich um ein förderbares zusätzliches Arbeitsverhältnis handelt, wird der Beschäftigungsstand zu folgenden fünf festgelegten Stichtagen herangezogen:

      - am Tag vor Entstehung des ersten förderungsfähigen Arbeitsverhältnisses sowie

      - am jeweiligen Ende der vier Vorquartale.

  

Der Höchstwert an bestehenden Arbeitsverhältnissen zu einem dieser fünf Stichtage wird als Referenzwert festgelegt und vertraglich fixiert.

 

Die Beschäftigungsstände umfassen mit Ausnahme von Lehrlingen und geringfügig Beschäftigten alle im Unternehmen beschäftigten DienstnehmerInnen und sind in Köpfen (=Anzahl an Personen) anzugeben.

 

Es können nur jene Arbeitsverhältnisse berücksichtigt werden, die eine Erhöhung dieses Referenzwertes darstellen.

 

Der Zuwachs muss zum Abrechnungsstichtag zumindest ein Vollzeitäquivalent betragen. Es handelt sich dabei um eine Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden, wobei der Zuwachs durch Voll- als auch durch Teilzeitkräfte nachgewiesen werden kann.

 

Anträge können ab dem 1.7.2017 über den aws Fördermanager https://foerdermanager.awsg.at eingebracht werden.