Mit 1.1.2020 wurden die materiell-rechtlichen Voraussetzungen bezüglich Steuerfreiheit von innergemeinschaftlichen Lieferungen ausgeweitet:

Für die Steuerbefreiung von innergemeinschaftlichen Lieferungen ist es zusätzlich zu den bisherigen Voraussetzungen erforderlich, dass dem Lieferer die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID) des Abnehmers, die von einem anderen Mitgliedstaat erteilt wurde, mitgeteilt wird und der Lieferer seiner Verpflichtung zur Abgabe einer Zusammenfassenden Meldung (ZM) nachgekommen ist.

Bei fehlerhaft abgewickelten oder erklärten innergemeinschaftlichen Lieferungen droht zukünftig in verschärfter Weise der Verlust der Steuerbefreiung, sodass von vornherein verstärkt auf die Erfüllung aller Voraussetzungen geachtet werden sollte.

© 2016-2020 Mag. Dr. Dorothea Wodak